Kilt selbstgemacht

Wenn man sich ausgiebig mit dem Thema Kilt beschäftigt, stellt man sehr schnell fest, dass es eigentlich nur eine Art von Kilt gibt, den man stolz tragen kann, nämlich den traditionellen Kilt. Die neuen Mode Erscheinungen sind zwar sehr nett, aber wie der Name schon sagt, es sind nur vorübergehende Erscheinungen. Vergleichen kann man dies anhand eines Dirndls. Diese gibt es ebenfalls in vielen Abwandlungen, aber nur das herkömmliche Dirndl ist auch das Schönste. In einem traditionellen Dirndl ist einfach das Brauchtum und die Tradition der dazugehörigen Menschen verwurzelt. Genauso ist es mit einem Kilt.

Es stimmt nicht immer das Sprichwort: Kleider machen Leute. Möchte man aber dennoch Kleidungsstücke aus anderen Kulturen tragen, sollte es schon ein Original sein. Leider ist ein richtiger Kilt aus einem hochwertigen Wollstoff sehr teuer. Das Selbstmachen ist da schon eine Überlegung wert. Allerdings sollte man schon sehr gut mit Nadel, Faden und Nähmaschine umgehen können, um wirklich ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erzielen. Sogenannte Hobbyschneider kommen relativ schnell an ihre Grenzen.

Als allererstes sollte man sich ein Karomuster für den Kilt aussuchen. Fünf bis sieben Meter muss man für einen Kilt rechen. Da so ein Wollstoff sehr teuer ist, sollte man vielleicht schauen, ob es in kleinen Geschäften nicht ein Schnäppchen zu kaufen gibt. Hat man den Stoff dann zu Hause, muss erst mal mit einer Overlook-Maschine die Webkante umsäumt werden, damit der teure Stoff nicht franst. Am Aufwendigsten ist es, die Falten für den Kilt zu legen und mit Stecknadeln zu befestigen. Die erfordert sehr viel Geduld. Genaues Arbeiten macht sich hier besonders bezahlt.





Kilt